Preise
Um Ihnen den Vergleich mehrerer Angebote und die Entscheidung zu erleichtern, nenne ich Ihnen nach der Beurteilung Ihres Projektes einen Pauschalpreis.
Wer eine Übersetzung in Auftrag geben möchte, stellt schnell fest, dass die einzelnen Angebote nicht leicht zu vergleichen sind: Die einen berechnen nach Wortzahl, die anderen nach Zeilenzahl und wieder andere nach dem Zeitaufwand; die einen nehmen den Ausgangstext als Berechnungsgrundlage, die anderen die fertige Übersetzung (den Zieltext). Allzu oft können Sie aus dem Angebot nicht ersehen, welche Kosten tatsächlich auf Sie zukommen. Mit einem Pauschalpreis erspare ich Ihnen diese Unsicherheit.
Sie möchten trotzdem wissen, wie das Gesamthonorar zustande kommt?
Bei Dokumenten, die in einem nicht-maschinenlesbaren Format (Fax, Ausdruck, Kopie usw.) vorliegen, ist die Anzahl der Zeilen im abgelieferten Zieltext die einzig mögliche Abrechnungsmethode. Bei maschinenlesbaren Texten bevorzuge ich allerdings die Abrechnung nach Wörtern des Ausgangstextes, die ich als die für beide Seiten transparentere Vorgehensweise erachte. Die Wort- oder Zeilenzahl berechne ich mit der Software PractiCount and Invoice.
Alles, was den Zeitaufwand verringert oder vergrößert, fließt in das Wort- oder Zeilenhonorar ein. Dazu gehören zum Beispiel die Komplexität und Schwierigkeit des Textes, das verfügbare Informationsmaterial, der Rechercheaufwand, das Dokumentformat und die Dringlichkeit. Derzeit liegt meine Worthonorarspanne bei 16 bis 24 Eurocent.
Bei manchen Arbeiten, etwa dem Lektorat, der Recherche oder der Übersetzung von Werbetexten, wird die Abrechnung nach Wörtern oder Zeilen dem Zeitaufwand nicht gerecht. Diese Arbeiten rechne ich, wie es branchenweit üblich ist, nach dem Zeitaufwand ab.
Bei nach dem Zeitaufwand abgerechneten Arbeiten lege ich immer den gleichen Stundensatz zugrunde, der im Moment 65 Euro beträgt.
Gibt es bei Verwendung von Übersetzungssoftware wie Trados einen Preisnachlass?
Die kurze Antwort lautet: nein.
Übersetzungssoftware soll dem Übersetzer helfen, in großen und zeitlich verteilten Projekten eine gleichbleibend gute Qualität zu gewährleisten. Das kann sie jedoch nur bei sorgfältiger Pflege, die wiederum mit einem erheblichen Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden ist. Bessere Qualität und größeren Aufwand mit einer Honorarkürzung zu bestrafen, ist sicher nicht der richtige Weg.
